In der zweiten Märzwoche fand im Düsseldorfer Coworking Space “Garage Bilk” der Social Media Stammtisch Düsseldorf statt. Das Thema an diesem Abend wurde von Claire-Marie Oberwinter gestaltet, mit dem Thema “Was macht gutes Community Management aus?”. Claire-Marie hat eine Reihe von Regeln vorgestellt, die sie anhand ihrer Erfahrung mit dem Facebook Community Management für Nissan dargestellt hat. In ihrer Rolle als Community Managerin für Nissan war sie die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Online-Community in der DACH Region.

Mir hatte der Vortrag von Claire-Marie extrem gut gefallen. Daher habe ich sie gebeten, drei Fragen für meinen Blog zu beantworten. Sehr zu meiner Freude hat sie “Ja” gesagt, daher hier unser kleines Interview über Facebook Community Management:

1. Was macht das Facebook Community Management im Vergleich zu anderen Communities so besonders?

“Dadurch, dass sich heute ja wirklich jeder auf Facebook tummelt, hat man mit so vielen unterschiedlichen Typen von Menschen zu tun. Die Meinungen gehen also meist stärker auseinander und es geht auch gerne mal heiß her. Das ist vor allem in “Liebhaber”-Foren (z.B. für bestimmte Marken oder auch Produkte) nicht immer unbedingt der Fall. Außerdem wird weniger fachgesimpelt und die Kommentare sind halt eben wesentlich kürzer als in den klassischen Foren. Das ist natürlich dann eine ganz andere, oberflächlichere Kommunikation und es geht oft einfach nur um den Fun-Faktor, weniger um inhaltliche Diskussionen.”

2. Du hast während dem Stammtisch Regeln für ein gutes Community Management vorgestellt, welche sind für Dich die zwei wichtigsten und warum?

“Ich finde generell die Aspekte Wertschätzung und ein gewisses Service-Denken sehr wichtig. Wertschätzung deswegen, weil es immerhin um die Kommunikation von Mensch zu Mensch geht (auch wenn das gerne mal vergessen wird) und zwischenmenschliche Kommunikation immer wertschätzend und respektvoll sein sollte. Gerade in Bezug auf Eigenengagement der Fans sollte man das auch wirklich anerkennen und die entsprechende Rückmeldung dazu geben. Leichter kann man sich eine loyale Fanbase gar nicht aufbauen und für Interaktionen sorgen! Außerdem finde ich es sehr wichtig, zumindest im B2C-Bereich sehr kundenorientiert zu denken. Es sollte also immer ein großes Bestreben da sein, dem Kunden auch bei Facebook mit seinem Anliegen helfen zu wollen und ihn nicht hängen oder viel zu lange warten zu lassen.”

3.Was würdest Du anderen Community Managern ans Herz legen, was sie unbedingt beachten/ machen sollten?

“Sie sollten auf jeden Fall ein Gespür dafür haben, wie ihre Community tickt. Jede Community ist anders und da ist es wichtig, die Gepflogenheiten und Vorlieben zu kennen, um entsprechend kommunizieren zu können. Das hat durchaus etwas mit Erfahrung zu tun, aber einfach normal sensible Antennen reichen da auch, um das schnell herauszufinden 😉 Und, wie auch schon in Punkt 2 beschrieben, sollte man sich nicht nur als jemanden sehen, der einfach nur “hippen Content” erstellt, sondern ein gewisses Service-Denken mitbringen (was sich aber wieder hauptsächlich auf den B2C-Bereich bezieht).”

Über Claire-Marie Oberwinter

Claire ist selbstständige Social Media Beraterin mit dem Fokus auf Einzelunternehmer, Soloselbstständige, Freiberufler und Solopreneure. Ihr Schwerpunktthema ist Facebook. Derzeit bietet sie Einzelberatungen und einen Facebook Workshop an, ein Online-Programm folgt bald.

Kontakt könnt Ihr hier mit Claire aufnehmen:

Claire-Marie OberwinterClaire Oberwinter
Social Media Beratung
Pinovaweg 12, 50765 Köln
Mobil: 0177 – 54 97 555

URL: claireoberwinter.com
Facebook: facebook.com/socialmediaberatungkoeln/
Twitter: twitter.com/Untersommer

Mehr zum Social Media Stammtisch Düsseldorf findet Ihr hier:

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