Diese Woche findet die Social Media Week in Berlin statt und ich bin mitten drin! Einige Sessions werde ich hier festhalten.

Ein Vortrag von Jess Erickson @jessjerickson

So wie Jess „PR für Anfänger” erklärt, hört sich das alles sehr einfach an. Befolgt einfach ein paar Regeln und dann fluppt das. Die Session stimmt mich optimistisch und ich habe heute zum ersten Mal das Gefühl, wirklich wertvolle Inhalte vermittelt zu bekommen. Also, wo fängt man an? Mit der eigenen Firma, dem eigenen Produkt. Was kannst Du darüber erzählen, welche Bilder hast Du zur Verfügung, welche Dokumente, Studien liegen bereits vor? Das sollte man schön zusammen tragen und übersichtlich auf der eigenen Webseite unter „Presse“ zur Verfügung stellen. Die Bilder gibt es als (High Resolution) Download, Biografien der wichtigsten Personen im Unternehmen stehen dort ebenso wie Informationen zum Unternehmen. Das sind erst einmal die wichtigsten Basics!

Und dann geht es direkt auf Level 2: „Sei narzisstisch!“, sagt Jess. Wenn Du eine Story hast und darüber bereits berichtet wurde, dann zeig das auch auf Deiner Webseite. Zeig, dass es bereits „Buzz“ gegeben hat, denn Journalisten berichten gerne über Stories, die gut sind. Und gut ist, worüber andere auch bereits gesprochen haben. Das wichtigste Werkzeug ist: Twitter! Folge den Journalisten, die für Dich relevant sind und versuche dort mit ihnen in ein Gespräch zu kommen. Lange E-Mails mit großen Anhängen sind OUT! Bleibe kurz und prägnant und hebe Dich damit von der Masse der anderen „Bewerber um die Aufmerksamkeit eines Journalisten“ ab. Auch das ist alles einleuchtend. Wer bekommt nicht täglich eine Flut von E-Mails und ist jedem Kollegen dankbar, der in wenigen Sätzen zu seinem Anliegen kommt oder Aufträge klar kommunizieren kann? Große E-Mail Anhänge finde ich auch doof. An eine Webseite kann ich mich besser erinnern, als den Ordner in den ich eine bestimmte E-Mail vor einem Jahr sortiert habe. Diese Tipps finde ich sympathisch. Vor allem den nächsten: Go Party!

Jess meint, dass auf den meisten Netzwerk-Parties oder Veranstaltungen mindestens ein Journalist anwesend ist. Und mit dem sollte man sich unterhalten („But please don’t be creepy!“). Die eigene Story hält man erst einmal schön hinter dem Berg und schwatzt mit dem Menschen. Bietet sich eine nette (!) Gelegenheit, kommt man auf die Story zu sprechen und bietet sie nett an. Nicht aufdringlich, nicht wie der letzte Stalker.

Hilfreich in diesen Gesprächen oder generell in der PR-Arbeit ist, wenn man den „Mindset“ eines Journalisten gut verstehen kann. Und das geht als Blogger offenbar sehr gut. Denn auch hier muss man sich Gedanken machen, aus welchem Blickwinkel man die Story betrachten möchte und was für den Leser am interessantesten ist. Bloggen bietet sich ja auch super an, um die eigenen Geschichten auf der Webseite darzustellen, was als Themenaufbereitung für Dritte wieder ein guter Aufhänger ist.

Das war jetzt nur ein Auszug dessen, was Jess uns im Workshop alles vermittelt hat. Ich fühle mich jetzt dem Thema „PR“ ein bisschen näher und werde mir vielleicht demnächst mit meiner lieben Kollegin mal unseren PR-Bereich auf der Webseite näher anschauen.

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