Das könnte zum Beispiel ein übergeordnetes Fazit zum Vortrag von Philipp Renger (VICO Research) zum Thema Social Engagement Analytics.

Zunächst stellt Renger die Frage: was bedeutet Engangement?

Als allererstes bedeutet es Interaktion und führt früher oder später dazu, dass bei dem Nutzer ein Interesse für das Unternehmen entsteht. Eventuell kann das auch zu einer (höheren) Loyalität beim Nutzer führen und virale Effekte erzeugen (WOM). Engagement kann, laut Renger, durch Affinity Groups hergestellt werden. Man beschränkt sich dabei auf eine kleine Anzahl von Nutzern, die dann als Multiplikatoren in der Community agieren.

Unternehmen kommunizieren heute nicht mehr über 1-1 Kanälen, sondern über 1-many Kanäle. Daher verändern sich auch die Messungen im Vergleich zum klassischen Marketing. Renger listet diverse Beispiele für Messdaten in drei verschiedenen Kanälen auf:

  • Corporate Blog: Unique visitor, Page Impressions, Anzahl der Beiträge, Backlinks, Feedreader
  • Facebook: Fans, Anzahl der Beiträge, Anzahl der Kommentare, Page Impressions, Anzahl der Verlinkungen
  • Twitter: Anzahl der Followers und Tweets etc.

Rengers Empfehlung an dieser Stelle lautete: Man muss zur Ausgangssituation zurückgehen: und man muss in allen verschiedenen Situationen (Engagement, Interesse, Zufriedenheit, Loyalität, WOM) ZUHÖREN.

Gerade in Social Media spielt der Bereich Relevanz eine tragende Rolle. Kennzahlen sind hier für ihn: Traffic, Tonalität, Anzahl der Kommentare zum Initialbeitrag, Anzahl der beteiligten Nutzer an der Diskussion, Verlinkungen und das Wachstum der Diskussion.

Ein heikles Thema für alle ist der ROI. Renger empfiehlt hier Social Media Kennzahlen und vorab definierte Ziele in Korrelation mit Umsatzzahlen zu setzen. Für ihn gilt es, den non-financial impact auf den financial impact abzuleiten. Der Umsatz gilt hierbei als harte Währung, während Kennzahlen aus dem Social Media Bereich schwerer greifbar sind. Für ihn hat sich in der Vergangenheit, bei dem Vergleich von Social Media Aktivitäten und Umsatzkennzahlen in einem bestimmten Zeitraum, herauskristallisiert: Je positiver die Tonalität, desto höher war der Umsatz. Dies steht nicht in Abhängigkeit zum Kommunikationsvolumen.

Renger’s Empfehlung zur optimalen Vorgehensweise:
1. Unternehmensziele definieren
2. Aktivitäten zur Zielerreichung definieren. Unabhängig von der Plattform.
3. Aktivitäten tracken
4. Korrelationen finden, nachvollziehen und analysiren

Rengers Abschlussfazit: Kenne Deine Unternehmensziele, damit weißt Du auch was Du messen musst.

 

 

Link zur Header Grafik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*