Kürzlich hat Brandwatch zu einer Blogparade mit dem Titel  “Twitter und Ich”  aufgerufen. Da mache ich doch gerne mit! Also, wie nutze ich Twitter?

Wie bin ich zu Twitter gekommen?

Mit der Frage beginnt bei mir eine kleine Zeitreise. Oktober 2010 habe ich den Twitter Account erstellt, aber ich kann mich beim Besten Willen nicht mehr daran erinnern, was der genaue Anlass war! So richtig genutzt habe ich Twitter erst im darauf folgenden Sommer, als ich im Rahmen meiner Masterthesis über das Thema “Erfolgsmessung auf Facebook” geschrieben habe, die Plattform aktiver nutzte. Da habe ich mir dann zum ersten Mal Gedanken gemacht, welchen “Twitter-Influencern” ich folgen sollte, um mich auf den aktuellen Stand in der Szene zu bringen. Zusätzlich kamen dann auch die ersten Social Media Events und Vorträge, die ich besucht und dann auch aktiv auf Twitter begleitet habe.

Für was nutze ich Twitter?

Gute Frage. Das lässt sich nicht auf ein Stichwort reduzieren. Für mich ist das eher eine Reihe an Dingen:

  • Vernetzung mit Bekannten (aus der Social Media Szene)
  • Folgen von Influencern, Nachrichtenportalen, Fernsehsendern
  • Aktives Begleiten von Social Media Events, Konferenzen und Barcamps
  • Second Screen, am Liebsten für den Tatort
  • Teilen von Inhalten, die ich persönlich relevant finde.

Rückblickend denke ich, dass ich das Netzwerk hauptsächlich für Events genutzt habe. Hier sehe ich den größten Nutzen für das Netzwerken innerhalb der lokalen Social Media Szene! Mir ist es schon ein paar Mal passiert, dass man sich erst folgt und sich dann auf einem Social Media Event auch persönlich kennenlernt.

Auf Events kann ich über die Hashtags schnell überblicken, welche Themen gerade wichtig sind. Oftmals finden mehrere Vorträge gleichzeitig statt. Über die Event-Hashtags kann ich schnell sehen, welche Vorträge aktuell am spannendsten sind. Manchmal wechsle ich daraufhin auch den Raum. :)

Für mich ist es zum Beispiel auch sehr wichtig, dass ich eine persönliche Beziehung zu den Twitterati habe, den ich selbst folge. Daher habe ich auch irgendwann aufgeräumt und habe beschlossen, den Menschen nicht mehr zu folgen, die ich noch nie getroffen habe (außer mit ein paar wenigen Ausnahmen).

Second Screen ist ein nettes “Gimmick”. Wenn ich denn mal Zeit finde, den Tatort zu schauen, begleite ich den Film auch über die App auf meinem Smartphone. So macht die Unterhaltung gleich viel mehr Spaß. Denn Humor und Spitzfindigkeit spielt für Tatort-Fans eine große Rolle. Und wenn man dann mal alleine vor dem Bildschirm sitzt, ist es auch nicht so einsam, denn man kann sich ja mit ganz vielen Tatort-Fans in der Republik austauschen!

Neben dem Tatort gibt es auch einen lokalen Twitter-Account aus Düsseldorf, den ich für ein ganz besonderes Highlight halte! Ein “Folgen” kann ich nur empfehlen :) Hier werden die Glanzstücke der Gesellschaft festgehalten, wie sie das Leben schreibt. Und manchmal erkennt man sich selbst wieder oder denkt sich, “das kann auch nur in Düsseldorf so passieren”!

 

Was hat sich für mich geändert?

Seit 2010 – jede Menge! Social Media ist mittlerweile der zentrale Lebensmittelpunkt für mich, denn das ist mein Beruf geworden! Die Plattform gehört für mich also tagtäglich dazu und ich überlege mir bei vielen Inhalten, ob und wie ich sie über Twitter teilen möchte. Auch die Verknüpfung einiger Apps zu Twitter finde ich ganz spannend. Twitter hat mir in den letzten Jahren ermöglicht Bekannte und Freunde zu finden und zu treffen, die ich so nicht gefunden hätte.

 

Wie ist das mit der Reichweite?

Das finde ich jedes Mal ernüchternd. Denn schaut man sich im Analytics-Bereich einmal an, wieviele Follower das Posting überhaupt gesehen, geschweige denn damit interagiert haben, ist das pro Beitrag nicht viel, tendenziell gar nichts. Natürlich spielt es eine ganz große Rolle, wieviele Follower man selbst hat und wie sehr man mit der eigenen “Community” interagiert. Aber besonders für Nutzer, die Twitter eher im kleinen Rahmen verwenden, ist die Reichweite der eigenen Beiträge nicht besonders hoch. Da muss man sich schon oft fragen, “Was bringt mir das überhaupt”? Für mich ist das ganz klar – ohne Twitter geht es für mich nicht. Und – mit mehr Followern und den richtigen Inhalten steigt auch die Interaktion und die Reichweite. Da muss man dann für sich schon mal ein bisschen probieren, bis man den richtigen Mix gefunden hat.

 

Wie nutzt Du Twitter? Und welche Accounts findest Du am Besten? Teile mir Dein Feedback über die Kommentar-Box mit :)

 

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