Am 23. und 24. August 2014 fand in Köln das Barcamp Köln statt. Nach sieben Jahren ein Heimspiel für viele eingefleischte Barcamper. Aber auch aus der Ferne zog es einige Besucher in die Metropole, zum Beispiel aus Berlin und Stuttgart.

Für mich waren ein paar interessante Sessions mit dabei! Hier der Überblick:

1. Ich habe Rücken

Herr Evertz (also nicht Stefan, sondern sein Vater) hat uns in aller Deutlichkeit geschildert, welche Fehlhaltungen oder Bewegungsarten uns Rückenbeschwerden bescheren können und wie sie sich bemerkbar machen. Ganz klar vorne: die richtige Haltung am Arbeitsplatz, heben aus der Hocke, Rennradfahren nur mit einem trainierten Rücken, Brustschwimmen forcieren. Mir hat es sehr geholfen – ich suche mir jetzt einen Chiropraktiker in Düsseldorf.

2. Mobile Video von @dotdean

Florian hat uns ein paar tolle (iphone) Apps vorgestellt, mit denen man nicht nur Videos unterwegs aufnehmen, sondern sie auch direkt bearbeiten und veröffentlich kann. Dazu gehörten Cameo, Tastemade und Replay. Die Videos die Florian uns gezeigt hat (natürlich selbst erstellte) waren super, hipp und haben die Stimmung vor Ort jeweils sehr authentisch gezeigt. Mal gucken, ob ich die Apps demnächst ausprobieren kann!

3. Five ways to suicide von @fripi

Nils arbeitet im Krankenhaus und hat echt ein paar krasse Geschichten zu erzählen – dafür aber mit schön schwarzem Humor. Er hat uns in dieser Session Erlebnisse aus seinem Berufsalltag geschildert, verknüpft mit praktischen Hinweisen, wie denn der Suizid am effektivsten zu gestalten ist. Meine Highlights: mit dem Elektroauto lässt es sich nicht vergasen, der Kohlegrill in der eigenen Wohnung ist schnell und schmerzlos, bei einer Überdosis Paracetamol hilft auch nicht mehr Paracetamol gegen die Schmerzen. Und – Finger weg vom Springen. Wenn ihr die Gelegenheit habt, die Session von Nils auf einem zukünftigen Barcamp zu besuchen, dann macht das auf jeden Fall!

4. Medienumgang für und mit Kindern von @zeniscalm

Vivian hat diese kleine Diskussionsrunde angeregt, um über den Umgang der Kinder mit Medien zu sprechen. Angesprochen wurde zum Beispiel das Unverständnis und die Unwissenheit vieler Eltern über die Technik. Treffen diese dann auf besonders technik-affine Eltern äußern sie Bedenken, Unverständnis und Vorwürfe. Dagegen gehalten wurde, dass auch in unserer Kindheit Fernseher und Computer bereits verteufelt wurden und wir trotzdem sehr brauchbare Berufe ergriffen haben und zu ordentlichen Menschen heranwuchsen. Letztendlich geht es immer darum, zu wissen was die Kinder “da treiben”, ihnen zu erläutern was sie ggf. falsch machen und ihnen klare Grenzen aufzuzeigen. Auch als Nicht-Elternteil hat mir diese Session (als stummer Zuhörer) sehr viel Spaß gemacht.

Und nicht zuletzt habe ich selbst eine Session gegeben zum Thema “Pimp your LinkedIn Profile”. Wer sich die Tipps und Inhalte noch einmal Revue passieren lassen möchte oder an der Session nicht teilnehmen konnte, kann sie sich hier ansehen:

Und hier noch ein paar meiner Lieblings-Tweets:

 

2 thoughts on “#barcampkoeln – Ein Rückblick

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